Jonathan Zelter macht Purzelbäume

Bjørn Jansen / Universal Music
Bjørn Jansen / Universal Music
Mit einem «Purzelbaum» schlägt Jonathan Zelter den Bogen zum zweiten Album und lässt im Spätsommer nach intensiver Studioarbeit mit neuer Single wieder von sich hören. Am 28. September macht er mit seiner Konzerttour «Sei immer du selbst» auch Halt in Bern.

Der Titel „Purzelbaum" kündigt das neue Album an, welches nach der tollen Resonanz auf das Debütalbum des Singer-Songwriters bereits mit Spannung erwartet wird. Typisch Jonathan Zelter, balanciert der positiv aufgeladene Song zwischen melodiösem Deutsch-Pop an der Grenze zu modernem deutschsprachigen Schlager.

Jonathan Zelter
Jonathan Zelter

Der 23-Jährige füllt musikalische Schubladen mit seinen Gedanken und Erlebtem, statt sich von ihnen unter- und zuordnen zu lassen. In genau dieser kreativen Unschärfe hat der in Mannheim lebende und schreibende Textdichter und Komponist seine signifikante musikalische Nische gefunden. Mit mitfühlenden Texten, denen man zuhören mag und die, wie bei "Purzelbaum" getragen von federleichten Harmonien, die Lust wecken, es doch selber mal mit einem Purzelbaum zu versuchen.

Bjørn Jansen / Universal Music
Bjørn Jansen / Universal Music

"Wenn ich daran denke, welche Türen sich durch meine erste Single «Ein Teil von meinem Herzen» (das offizielle Musikvideo verbucht über 1,5 Mio Aufrufe) und die weiteren Songs meines ersten Albums geöffnet haben, fühlt sich das immer noch an, wie im Traum.

Seinen ersten Auftritt in der Schweiz hatte der aufstrebende Künstler auf der Radio Melody Bühne am Seenachtsfest 2016 in Arbon.

«Und wenn ich bei meinen Konzerten meine Songs singe und sehe, dass das Publikum jedes Wort mitsingen kann, könnte ich jedesmal vor Freude einen Purzelbaum machen - aber damit hab ich schon damals im Sportunterricht keine gute Figur gemacht - deshalb lass ich es lieber und singe davon!» Jonathan Zelter schreibt das auf, was ihn bewegt. Er arrangiert sein Leben und übersetzt es in Lieder, die Geschichten erzählen - von sich und von anderen. Von anderen, die gar nicht so anders sind, sondern so, wie wir auch selber sein könnten.

Werner Plüss