Melissa Naschenweng - Wirbelwind

Ariola / Sony Music
Ariola / Sony Music
Melissa Naschenweng ist ein, nicht ‚der‘ Wirbelwind. Frau. Ein Energiebündel. Selbstbewusst. Als «Kärntner Wirbelwind» wird sie immer wieder in den Medien genannt und da diese Bezeichnung «richtig gut auf mich zutrifft», entschied Melissa, dass «Wirbelwind» als Titel am Cover ihrer neuen CD stehen soll.
Ihr neues Album "WIRBELWIND" katapultiert sich eine Woche nach Veröffentlichung geradewegs an die Spitze der österreichischen Albumcharts und lässt heimische Größen wie das Neujahrskonzert 2019 oder auch DJ Ötzi hinter sich! Aber damit nicht genug: In den Schweizer Verkaufscharts steigt das Album als höchster Neueinstieg auf Platz 4 ein!

In Deutschland kann Melissa in der ersten Wertungswoche Platz 61 für sich verbuchen.

Das sagt Melissa zu ihrem grossen Erfolg

«Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich freute, als ich diese tollen Nachrichten übermittelt bekommen habe! Jetzt zahlt sich die harte Arbeit der letzten Zeit so richtig aus - denn 2018 war echt ein brutal hartes Jahr. Das Album wurde neben 180 Live-Terminen im Studio eingesungen und das war nicht immer einfach für mich. Jetzt bin ich aber mega-happy, dass meine Songs den Fans so gefallen. Ich bekomme so viel positives Feedback von Leuten, die mir gratulieren und ich bin so dankbar, dass ich das alles erleben darf. Auf diesem Weg möchte ich mich bei allen Leuten in meinem Umfeld bedanken, die immer an mich glauben und mir diesen Erfolg überhaupt erst möglich gemacht haben: allen voran meiner Familie, meinen Freunden und natürlich dem gesamten Team, die so hart an diesem Album gearbeitet haben.»

Wirbelwind oder das Tal prägt seine Menschen

Es ist Melissas drittes Album. ‚Wirbelwind‘ ist die Nachfolger-CD von ‚Kunterbunt‘ (2017) und zeigt ganz deutlich die musikalische Entwicklung der jungen Lesachtalerin. Und es zeigt auch, dass man Authentizität nicht am Reißbrett kreieren kann. Man hat sie, oder hat sie nicht. In die Klischeekiste braucht Melissa nicht zu greifen. Ihr Leben, ihre Herkunft, ihr Umfeld, all das findet sich in ihrer Musik wieder. Zeitgemäß im Melissa-Sound.

Aufgewachsen im Kärntner Lesachtal. Das Tal ist touristisch nicht überlaufen. Wild und romantisch. Unberechenbare Naturgesetze regieren die Menschen. Das Lesachtal fordert und formt seine Bewohner und die stellen sich auf Unwägbarkeiten ein, lassen sich nicht unterkriegen. Man sorgt vor. Liegt der Schnee meterhoch vor dem Taleingang, dann ist das halt so. Dann ist das Tal einmal so lange zu, bis der Schnee geräumt ist. Reißt der Sturm die Bäume um, die Mure die Straße weg, dann muss man damit umgehen und alles wieder reparieren. Es hilft kein Klagen, sondern gefragt ist Tatkraft. Fortzugehen aus dem Tal, daran denkt man hier nicht. Es ist Heimat. Hier liegen die Wurzeln. Das Tal formt die Menschen.

Melissa ist Lesachtalerin. Oma und Opa haben einst auf der Alm über Jahrzehnte eine Berghütte betrieben. Melissa ist auf der Alm mit-aufgewachsen. Der Vater auch als Musiker unterwegs, Mutter und Bruder... alle sind sie im Lesachtal daheim. Geboren, aufgewachsen, geformt von der Umwelt, von Traditionen. Das Tal steckt ihnen allen in den Genen und wenn Melissa nun Lieder singt wie ‚So a schöner Ort‘, ‚Willkommen in den Bergen‘, oder zugibt, dass ‚Bergbauernbuam‘ bei ihr bessere Karten haben als Stadt-Bobos, dann ist auch das genau so gemeint und hat mit Marketing nichts zu tun.

Melissa ‚Wirbelwind‘ Naschenweng und ihr neues Album sind zu einer Einheit zusammen-gewachsen. Aus Kunterbunt ist hier ein klares Alleinstellungsmerkmal geworden. Rund um Melissas Harmonika hat sich eine Soundlandschaft aus Euro-Dance und Partyelementen und entwickelt, die dann aber auch immer wieder mit gefühlvollen Balladen überrascht. Melissa haben und ihre Produzenten haben ein rundes Album aus einem Guss geschaffen. Die Texte teils witzige Wortspiele, dann wieder gefühlvolle Zeilen mit persönlichem Hintergrund und Mitsing-Heuler.

Kurz vor ihrem Auftritt bei Werners Schlagerwelt Llive aus der OLMA 2018 - konnte unsere Redaktorin Maria Nüesch mit Melissa Naschenweng plaudern:

Werner Plüss