«Göläs Urchig 2» mit tollen Schweizer Hits

Wild & Edel
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Volltreffer! Mit «Gölä – Urchig» wurde die Schweiz mitten ins Herz getüpft. Das Album mit Gölä’s grössten Hits, urchig in Jodeltracht verpackt, wurde zum Verkaufsschlager. Jetzt legen die Produzenten nach, mit «Urchig – Die beschtä Schwiizer Mundart-Hits» geben sie den Fans, wonach sie verlangen: Mehr von dieser einzigartigen Kombination aus Jodel-Tradition und Popmusik! 12 Hits von verschiedenen Schweizer Künstlern wurden traditionell arrangiert.

Mit 60'000 Stück das meistverkaufte Album des Jahres 2017, ausgezeichnet mit Dreifach-Platin, seit 40 Wochen in der offiziellen Schweizer Hitparade, zwei Wochen davon auf Platz 1. An «Gölä – Urchig» kam seit der Veröffentlichung im August 2017 niemand vorbei. Die Resonanz war überwältigend. Für die Produzenten Thomas J. Gyger und Gölä Motivation genug, nachzulegen. Und zwar richtig! «Beim ersten Album hatten wir keine Ahnung, ob es funktionieren wird. Jetzt wo klar ist, dass es ankommt – und jetzt wo wir wissen, wie man Popmusik mit Jodel vereint – wäre es doch schade gewesen, wenn wir nicht noch ein Album produziert hätten. Dass wir dafür von 12 Schweizer Künstlern die Zusage erhalten haben und ihre Hits „verjodeln“ durften, ist grossartig», strahlt Gölä.

Nur die besten Songs sind gut genug

260 Sängerinnen und Sänger sind auf «Urchig – Die beschtä Schwiizer Mundart-Hits» zu hören, 10 Chöre probten monatelang auf ihre Studio-Aufnahmen hin, 12 Stars der Musikindustrie steuerten einen ihrer grössten Hits bei. Einige davon, wie Schöre Müller von Span mit «Louenesee» oder Trauffer mit «Heiterfahne», haben für die Cover-Versionen nicht nur die Zustimmung, sondern auch die Stimme gegeben und ihre Songs gleich selber eingesungen. Trauffer: «Ich finde es unglaublich schön, dass diese Songs anfangen, sich zu verteilen, finde Musik soll und darf fliegen und es soll Coverversionen geben. Ich empfinde es als Ehre, dass «Heiterefahne» Teil dieses Albums ist. Bei Kompilationen merkt man, wie hoch das Niveau in der Schweiz ist und was für geniale Songs es gibt.» Auch Schöre Müller ist vom Projekt begeistert: «Jodeln ist kein Stil für mich, es sind einfach Klänge. Finde es toll, wenn erwachsene Männer zusammenstehen und gemeinsam musikalisch etwas machen.» Den Produzenten war wichtig, nicht nur Songs von Musikern der «alten Garde» auf dem Album zu haben, sondern auch die jüngere Generation einzubinden. Gyger: «Die Schweizer sehnen sich offensichtlich nach einem Teil Heimat, unabhängig vom Alter. Schön zu sehen, dass eine Generation nachfolgt, die Freude an dieser Musik hat.» So singt Jesse Ritch, der auch als Aufnahmeleiter am Projekt beteiligt war, «Scharlachrot» und «Campari Soda», als hätte er nie was anderes als Mundartmusik gemacht und Simu Lüthi von VolXRoX gibt seinen eigenen Song «Hüt u itz» zum Besten. Für einen internationalen Farbtupfer sorgt Schlagerstar Andrea Berg mit dem Lied «Sternenträumer», welches sie zusammen mit Gölä als Duett eingesungen hat. (pd)

Werner Plüss